Musiktherapie

Angeborene oder erworbene Erkrankungen wie auch andere chronische oder akute Belastungen erschweren es Menschen häufig, unabhängig ob als Kind oder Erwachsener, ein ausgewogenes Alltagsleben zu führen und in gutem Kontakt mit dem Umfeld zu sein. In diesem Zusammenhang zeigen Reaktionen wie z.B. Unruhe, Ängste oder Stimmungsschwankungen den Grad der Belastung an und stehen gleichsam in Wechselwirkung mit den körperlichen und geistigen Prozessen.

Schwingungen, Frequenzen und Rhythmen haben, u.a. neurowissenschaftlich nachweisbar, einen unmittelbaren Einfluss auf das körperlich-emotionale Geschehen. Die innere Erlebnisqualität wird dabei gleichsam anhand von Instrumenten hörbar. Ausgehend von dem Beschwerdebild, dem Entwicklungsstand und der aktuellen Befindlichkeit wird Musik individuell abgestimmt. Die primäre Wirkweise entsteht dabei durch die charakteristischen Resonanzen, die in Form von vegetativen Regungen, Gefühlen sowie auch äußerlich sicht- und hörbaren Bewegungen auftreten. Emotionale sowie körperliche Prozesse werden angeregt und können so bewusst neu erlebt und verändert werden.



Die, hauptsächlich an den Gegebenheiten des Klienten orientierte, musiktherapeutische Begleitung dient

- dem Ausgleich körperlich-emotionaler Spannungszustände

- der Verbesserung von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration

- der Stärkung eines „Selbst“-Bewusstseins 

-
der Unterstützung der körperlich-emotionalen sowie stimmlich-sprachlichen Ausdrucksfähigkeit

- der Stabilisierung und Erweiterung von Handlungs- und Bewegungsmustern

- der Um- Neu- und Ausgestaltung von Beziehungs- und Interaktionsmustern

 



Es ist wichtig zu betonen, dass keine Erwartungshaltung hinsichtlich einer vorausgehenden Musikerfahrung besteht!